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Gemeinsam gegen Corona

Mutmacher #fuereinanderinmv

 Geschichten auch auf Facebook und Instagram

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Gemeinsam gegen Corona #fuereinanderinmv

Corona. Alles ist anders. Aber füreinander da sein und helfen, kennt keinen Shutdown. In unserem Portal Gutes tun in MV/füreinander in MV zeigen wir, welche Wege Menschen finden, weiterhin ein soziales Miteinander zu schaffen – kontaktlos versteht sich.

Da sind zum Beispiel die Leute vom Usedom-Projekt, die unter #querdenkenhilft täglich neue Anregungen geben, mit dieser Situation positiv umzugehen, oder die vielen ehrenamtlichen Zuhörer*innen der Telefonseelsorge, die jetzt besonders offene Ohren haben, der Rostocker Klinikclown, der jeden Tag ein neues Video zum Aufheitern in die Welt sendet und natürlich die vielen vielen Helfer*innen, die für ihre Nachbarn einkaufen und Besorgungen übernehmen. Täglich kommen neue Mutmacher-Geschichten dazu.

Helfen Sie uns dabei, tragen Sie Ihre Initiative auch hier ein.

Auf dieser Seite bündeln wir in den nächsten Wochen Informationen über freiwilliges Engagement in Zeiten von Corona. Hier finden Sie Empfehlungen, wie Sie sicher, ohne Ansteckungsrisiko, helfen können und Organisationen, die Hilfsangebote auf die Beine stellen.

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Erstellt von Lagfa Schleswig-Holstein

Engagement ist auch in Zeiten von Corona nötig, muss aber neu und sicher gedacht werden. Was Engagement sonst auszeichnet, der persönliche Kontakt, kann potenziell gefährlich sein.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) hat deshalb Empfehlungen für Engagementinteressierte und gemeinnützige Organisationen zusammengestellt.

Diese beruhen auf einer Umfrage unter 400 Freiwilligenagenturen, auf Eigenrecherchen der bagfa in ihren Netzwerken und auf öffentlichen Quellen.

Das oberste Gebot: Sich selbst und andere schützen

  • Eine der besten guten Taten derzeit: Beherzigen Sie die allseits kommunizierten Schutzmaßnahmen (Händewaschen, Abstand halten, Hustenetikette). Mehr Informationen hier. Und weisen Sie andere darauf hin, das auch zu tun. Infografiken dazu finden Sie hier. Auch das Tragen eines Mundschutzes wird empfohlen, vor allem in geschlossenen Räumen wie Supermärkten. Solche Mundschutze lassen sich auch selbst herstellen, Anleitungen und Hinweise dazu finden Sie beispielsweise hier und hier
  • Klären Sie für sich selbst, ob Sie zu einer Risikogruppe gehören, aus einem Risikogebiet kommen oder im schlimmsten Fall an Covid-19 erkrankt bzw. mit dem Virus infiziert sind. Informationen zu den Risikogruppen finden Sie hier sowie zu den Risikogebieten hier.

  • Ob man sich selbst angesteckt hat, kann am besten ein Arzt herausfinden. Wie man genau vorgeht, um einen Verdacht abzuklären, zeigt ein Flussdiagramm hier.

  • Halten Sie sich an die entsprechenden Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und an die Anweisungen der zuständigen örtlichen Behörden.

  • Selbst- und Fremdschutz kann auch bedeuten: Nicht die ganze Zeit über Corona lesen, sprechen, grübeln oder sich dazu engagieren, sondern sich auch mit Dingen beschäftigen, die nichts, aber auch gar nichts damit zu tun haben, runterkommen etc.

Klären Sie mit auf

  • Seien Sie Vorbild, bleiben Sie wenn möglich zu Hause! Halten Sie Abstand ein. Wirken Sie auf Ihr (persönliches) Umfeld, insbesondere bei den Risikogruppen ein, sich nicht mehr in der Öffentlichkeit zu bewegen – und wenn, dann mit entsprechendem Abstand zu anderen.

  • Erkennen und unterbinden Sie gegebenenfalls Fake News. So wurde behauptet, die Papierhülsen von Toilettenpapier seien mit SARS-CoV-2 kontaminiert – eine Lüge. Falschnachrichten verunsichern und können dazu führen, dass Menschen sich und anderen schaden. Welche Fake News zu Corona unterwegs sind und was ihre Prüfung ergab, sammelt z. B. mimikama, ein Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch in Wien hier. Wie man Fake News erkennt und was dahinter steckt wird hier von einem Faktenchecker erklärt. Was man bei Kontakt mit Falschnachrichten tun kann, siehe hier

Spenden Sie Trost, sorgen Sie für Ablenkung

  • Das Virus verändert viel und verlangt, Gewohntes auf den Kopf zu stellen. Abgesehen von den konkreten gesundheitlichen Gefahren, schafft allein das Unsicherheit, erzeugt Ängste und damit Stress. Umso wichtiger, runterzukommen und sich gemeinsam abzulenken. Dazu müssen Sie kein Virologe sein, vermutlich können Sie das besser als jeder Arzt.

  • Rufen Sie in Ihrem Umfeld Menschen an, die zu Risikogruppen gehören, die besonders einsam und verunsichert sind, chatten Sie mit Ihnen oder schreiben eine Mail oder Karte.

  • Hören Sie zu, beruhigen Sie ggfs., lenken Sie ab, spenden Sie Trost.

  • Einfach mal reden“ – dafür gibt es berlinweit schon seit Längerem das Angebot von Silbernetz, welches nun auch bundesweit freigeschaltet ist. Unter der Nummer 0800 4 70 80 90 können ältere vereinsamte Menschen täglich von 8 bis 22 Uhr kostenlos, vertraulich und anonyme Gespräche führen. Verbreiten Sie dieses Angebot oder werden Sie selbst aktiv – als so genannte „Silbernetz-Freund_in“ telefonieren Sie einmal pro Woche ehrenamtlich für eine Stunde mit einer älteren Person. Mehr Informationen hier

Digital aktiv werden

  • Miteinander sprechen, füreinander da sein, etwas bewegen: Im digitalen Zeitalter muss nicht unbedingt physische Kopräsenz gegeben sein. Das Internet macht viel möglich, vielleicht jetzt besonders. Hier eine Auswahl:

  • Triaphon: Damit auch Menschen mit Sprachbarriere informiert werden können und das Gesundheitssystem durch Verständigungsprobleme nicht zusätzlich strapaziert wird, hat das Projekt Triaphon eine Corona-Soforthilfe aufgebaut. Sie sprechen Deutsch und Arabisch, Bulgarisch, Farsi/Dari, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch oder Vietnamesisch? Dann können Sie bei Triaphon ehrenamtlich aktiv werden und anonym Patient/innen und medizinischem Personal bei der Kommunikation unterstützen.

  • Corona School: Nicht nur die Schulen, sondern auch die meisten Universitäten sind momentan geschlossen. Um Eltern und Schüler/innen während der Corona-Krise zu entlasten und für eine sichere wie zuverlässige Lernatmosphäre zu sorgen, vermittelt die Corona School den Kontakt zwischen Schüler/innen und Studierenden für eine virtuelle Lernbetreuung. Mehr Infos hier

  • #WirVsVirus: Update – Der #WirVsVirus Hackathon der Bundesregierung fand vom 20. bis 22. März statt – mit über 40.000 Teilnehmer/innen und 1900 eingereichten Projektideen. Die 20 ausgezeichneten Projekte können hier angesehen werden. Informationen, wie es mit den entstandenen Prototypen weitergeht gibt es außerdem hier

  • youvo.org: Den kreativen Köpfen unter Ihnen sei die Plattform youvo.org ans Herz gelegt. Dort können Sie (bereits seit 2014) u.a. Ihre Fähigkeiten aus den Bereichen Design, Kommunikation und Digitales für soziale Organisationen einbringen und diese z.B. mit einem neuen Flyer oder einem Kommunikationskonzept unterstützen. Wer mitmachen will, muss sich auf der Webseite zunächst registrieren und kann sich dann auf ausgeschriebene Projekte bewerben.

  • Auf was man beim Umgang mit neuen Hilfe-Plattformen achten sollte

 

Nähen Sie Mund-/Nasen-Masken

  • Obwohl Masken keinen sicheren Schutz bieten, helfen sie insbesondere zu vermeiden, das Virus beim Sprechen, Husten oder Niesen auf andere zu übertragen. Wie wirkungsvoll das am Ende ist, ist umstritten, viele empfehlen es dennoch, allein als “Geste der Höflichkeit”, so Virologe Drosten; weitere Pro-Argumente leifert z.B. die taz hier). 

  • Wichtig scheint aktuell: Medizinische Mundschutz- und erst recht Atemschutzmasken besser dem medizinischem Personal überlassen. Das Gute ist ja: Mundschutzmasken lassen sich zu Hause mit der Nähmaschine recht leicht selbst herstellen. Im Internet finden Sie bereits unzählige Anleitungen:
    • z.B. auf YouTube unter dem Stichwort “Mundschutz nähen”
    • als schriftliche Anleitung z.B. hier von der Ehrenamtagentur Essen
    • Schnittmuster und Anleitungen zum Download gibt es außerdem hier
  • Und wenn Sie Ihr eigenes Umfeld dann ausgestattet haben, können Sie weitere Mundschutzmasken an verschiedene Einrichtungen spenden! Bedarf dafür haben z.B. Seniorenheime, die Tafeln, Kindereinrichtungen sowie Physiotherapie- und Arztpraxen. 

Spenden Sie Geld, kaufen Sie Gutscheine

  • Zwar werden im Moment erhebliche staatliche Mittel zu unterschiedlichen Zwecken zur Verfügung gestellt, aber auch private Spenden helfen den Vereinen. Im Moment finden nämlich all die Veranstaltungen nicht statt, bei denen sie sonst Spenden für ihre Arbeit sammeln. Ihren Beitrag zur Unterstützung können Sie gern über die Ehrenamtsstiftung MV leisten. Wir sorgen dafür, dass Ihre Spende da ankommt, wo sie gebraucht wird.

    Stichwort: Meine Spende für Vereine in MV | DE88 1305 0000 0201 0552 28

  • Unterstützen Sie Ihren eigenen Verein oder einen Verein in Ihrer Nachbarschaft. Diese haben derzeit schwer zu kämpfen, die laufenden Kosten zu begleichen. Zahlen Sie weiter ihren Mitgliedsbeitrag, auch wenn Sie die Angebote derzeit nicht wahrnehmen können. Auch Spenden helfen den Vereinen, sicher durch diese Zeit zu kommen und all die schönen und wichtigen gemeinschaftlichen Dinge im Leben auch später noch organisieren zu können.</

Spenden Sie Blut

  • Hier scheint die Risikoabwägung eindeutig: Wer gesund ist und Blut spenden kann und mag, sollte das Haus verlassen. Gerade am Beginn einer Epidemie braucht es Spenden. Die einschlägigen Organisationen müssen einen Vorrat anlegen, um für später gewappnet zu sein, heißt es beim DRK.

  • Das DRK hat sehr detailliert Informationen zu allen Fragestellungen aufbereitet, siehe hier. Infomieren Sie sich vorher, bspw. wenn Sie in einem Risikogebiet waren, dann ist eine vierwöchige Sperre einzuhalten. Und wenn Sie sich auf den Weg machen, Sie wissen schon, Abstand halten, die neue solidarische Geste.

Schenken Sie Lächeln und Anerkennung

  • Krankenhäuser, Arztpraxen, Einkaufsläden, Drogerien, Apotheken: Wer hier beschäftigt ist und versorgt, verkauft, verarztet, vertröstet etc., steht derzeit schwer unter Druck. Wenn es derzeit Held/innen gibt, die Übermenschliches leisten, dann finden Sie sie u.a. hinter der Kasse und am Praxistresen.

  • Ob beim Einkaufen oder beim Arzt: Haben Sie Geduld und schenken Sie den Angestellten ein Lächeln oder machen ein kleines Geschenk – und halten Sie dabei, Sie wissen schon, so gut es geht, den wichtigen Abstand.

  • Beteiligen Sie sich an öffentlichen Anerkennungsgesten

Übernehmen Sie Einkäufe oder Besorgungen

  • Am einfachsten und vertrauenswürdigsten ist, wenn Einkäufe über familiäre oder befreundete oder nachbarschaftliche Strukturen übernommen werden, da hierbei der mögliche Missbrauch relativ ausgeschlossen erscheint. Dazu können Sie auch beispielweise auch Plakate in ihrem Haus aufhängen (siehe hier).

  • Denken Sie bitte immer daran, in welchen öffentlichen Kontext Sie Ihre Telefonnummer und Ihre privaten Angaben veröffentlichen möchten.

  • Sollte dieses Umfeld bereits versorgt sein, können Sie auch für fremde Menschen aktiv werden. Inzwischen gibt es auch sehr viele Websites, auf denen sich schon Tausende Hilfsbereite registriert haben. Ein beeindruckendes und für alle wertvolles Signal. Bundesweit sind folgende Onlineportale sichtbar:
  • Dem großen Angebot steht allerdings – bislang – eine geringe Nachfrage gegenüber. Bitte seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie vorerst nicht kontaktiert oder gebraucht werden. Die Lage verändert sich ständig und wenn nicht im Moment dann zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht dann auch mit einer anderen Aktivität? Zur traurigen Wahrheit gehört gerade: Insbesondere für Risikogruppen und ältere Menschen kann zusätzlicher direkter Kontakt gefährlich werden, so lautet die eindeutige Warnung eines Virologen (hier).

  • Weitere Hinweise zum Einkaufen

Seien Sie zurückhaltend in der externen Kinderbetreuung

  • Eltern, Alleinerziehende, die arbeiten, aber plötzlich ganztags auf die Kinder aufpassen müssen: Mit der Schließung von Kitas und Schulen ist zuweilen beides nicht mehr zu vereinbaren. Deshalb gab es schnell solidarische Angebote, die Betreuung der Kleinen zu übernehmen – aus der Nachbarschaft, aber auch vermittelt über das Netz. Allerdings sind auch hier Risiken der Eigen- und Fremdgefährdung abzuwägen.

Mehr dazu

Entwickeln Sie neue Ideen

  • Sie haben neue Ideen, wie man/frau sich digital und per Telefon für andere Menschen engagieren oder Strukturen unterstützen können, an die bislang noch nicht oder kaum gedacht wurde?

  • Stellen Sie sie auf unserer Plattform Gutes tun in MV unter #fuereinanderinmv vor. Wir teilen Ihre guten Ideen verbreiten sie weiter.

Hilfsnetzwerke in Ihrer Region

Gutes tun in MV - unsere Mitmach-Plattform stellt normalerweise Engagementmöglichkeiten bei Vereinen im Land vor. Unter dem Schlagwort "Füreinander in MV" können Sie nun auch Ihre aktuellen Hilfsangebote hier veröffentlichen.

Hilfsangebot eintragen
Region

                                                                                                                                                          .

Hilfsnetzwerke deutschlandweit

Die Einkaufshelfer

Über die-einkaufshelfer.de kann man sich als Helfer registrieren und hilfebedürftigen Personen in der Nachbarschaft die Einkäufe vor die Tür stellen. Das Portal vermittelt registrierten Helfern die Hilfsanfragen aus der eigenen Region.

 

www.die-einkaufshelfer.de/

Match4healthcare

Auf der Online-Plattform „match4healtchcare“ können sich Medizinstudierende und Auszubildende von Gesundheitsfachberufen, die sich im Rahmen der COVID-19-Pandemie engagieren wollen, melden. Sie wurde von einem inter­disziplinären Team im Zuge des Hackathons „Wir vs. Virus“ der Bundesregierung entwickelt und wird von Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) sowie anderen Organisationen, wie der Bundes­ärzte­kammer, der Kassenärztlichen Bundes­vereinigung, dem Bündnis Junger Ärzte sowie dem Deutschen Ärzteblatt, unterstützt.

Match4healthcare.de

nebenan.de

Nebenan.de hilft Nachbarn sich auf dem kurzen Weg miteinander zu verbinden. Hier wrden Nachbarschaftinitiativen gegründet, Austausch gepflegt, Feste organisiert.

In der aktuellen Situation bietet nebenan.de Anregungen zur kontaktlosen Nachbarschafthilfe an. Hilfesuchende werden mit Helfenden aus ihrer Umgebung verbunden.

Kontakt:

Tel: 0800 866 55 44

oder nebenan.de

Nebenan.de

QuarantäneHelden.org

Quarantänehelden ist ein Netzwerk aus Menschen, die wegen des Coronavirus die Wohnung nicht mehr verlassen und im Alltag Hilfe brauchen – und freiwilligen Helfern.

Mitmachen geht einfach:

  • Registrien auf quarantaenehelden.org
  • Postleitzahl eingeben
  • auf Anfragen aus der eigenen Gegend reagieren oder selbst um Hilfe bitten

Das Netzwerk ist anonym. Name und Adresse der Hilfesuchenden werden nicht angezeigt, nur die Postleitzahl. Erst wenn Sie eine Anfrage beantworten, erhält der oder die Hilfesuchende Ihre E-Mail-Adresse. Über die Website können Sie dann z.B. Kontaktdaten austauschen.

 

QuarantäneHelden.org

Meine Spende für Vereine

Meine Spende für Vereine in MV

Keine Veranstaltungen, keine Spenden für Vereine. Aber: Spenden finanzieren Vereinsaktivitäten. Darum sammeln wir. Spenden können Sie hier:

Ehrenamtsstiftung MV

Stichwort: Meine Spende für Vereine in MV

DE88 1305 0000 0201 0552 28

Team MV

teammv

Team MV - freiwillige Helfer in der Not. DRK und NDR suchen Menschen, die in Krisenzeiten für unser Land im Einsatz sein wollen - besonders gefragt: Fachleute im Sozialbereich, im Handwerk, im Medizinbereich, in der Informatik.

Zum Einsatz kommen sollen sie in Vereinen, kommunalen Einrichtungen, Verbänden und Unternehmen.

www.engagieren-in-mv.de