Ministerpräsidentin Schwesig wirbt für gemeinsame Unterstützung des Ehrenamtes

09.11.2017
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Foto: Marco Heinen

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die Arbeit der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern als Erfolg gewertet. „Die Ehrenamtsstiftung ist schon jetzt, nach gut zwei Jahren, nicht mehr wegzudenken“, sagte sie vor den Mitgliedern des Kuratoriums, das am Donnerstag zu seiner vierten Sitzung im Erzbischöflichen Amt Schwerin zusammen kam. Zuvor hatte der Stiftungsrat getagt, dessen Vorsitzende Schwesig als Ministerpräsidentin ist.

Sie könne sich noch sehr gut an ihren ersten Termin als neue Ministerpräsidentin des Landes erinnern, sagte Schwesig. Dies sei Anfang Juli die Übergabe des 1000. Förderbescheids der Stiftung an den Stralsunder Traditionsverein gewesen. "Die beeindruckend große Zahl an erfolgreichen Projekten zeigt, dass es sehr viel ehrenamtliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern gibt. Das müssen wir alle gemeinsam unterstützen." warb Schwesig für eine konstruktive Zusammenarbeit aller engagementfördernden Strukturen im Land.

Mecklenburg-Vorpommern habe mit der Gründung der Stiftung eine Vorreiterrolle übernommen. Andere Länder zögen jetzt nach. Ihr selbst sei die Stiftung ebenso wie ihrem Vorgänger im Amt Erwin Sellering „ein Herzensanliegen“, so die Ministerpräsidentin. Sie hoffe, dass die neue Bundesregierung die Gründung einer bundesweiten Ehrenamtsstiftung in Angriff nehme.

Die Ehrenamtsstiftung förderte im gesamten Land im Jahr 2017 mehr als 400 Projekte sowohl finanziell als auch durch Beratung, Weiterbildung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Bei Sommerfest der Stiftung wurde zum ersten Mal der Engagementpreis Mecklenburg-Vorpommern in vier Kategorien an Vereine im Land vergeben.

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