Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen

Wettbewerb | Engagement macht Schule

Lernen durch Engagement ist Lernen mit Sinn und Wirkung. Der Wettbewerb „Engagement macht Schule“ hat nach schulischen Projekten gesucht, in denen Schüler*innen sich mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld auseinandersetzen und praktisch erfahren, was engagierter Einsatz bewirken kann.

Die eingereichten Bewerbungen waren erstklassig. Die Auswahl ist der Fach-Jury nicht leicht gefallen. Aber nun stehen die Gewinner fest. Die Preise wurden am 13. Dezember 2018 in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin überreicht.

                                                                                                                                                          .

PIC_NL_201812_Engagement macht Schule_NB

Foto: Präsentation zum Schulfach "Verantwortung"

Hauptpreisträger - Regionale Schule Mitte „Fritz Reuter“

In der Neubrandenburger Fritz Reuter Schule steht das Fach „Verantwortung“ auf dem Stundenplan – nicht theoretisch im Klassenraum, sondern ganz praktisch, dort, wo man sie übernehmen kann: in gemeinnützigen Einrichtungen der Stadt.

Regelmäßig, einmal in der Woche engagieren sich Schüler*innen der 7., 9. und 10 Klassen an einem selbst gewählten Einsatzort. Einige studieren in der Grundschule nebenan ein Theaterstück mit den Drittklässlern ein, andere unternehmen mit den Senioren im Pflegeheim Ausflüge, wieder andere überlegen sich eine jugendgerechte Werbekampagne für ein Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr oder wie man die Leute dazu bewegt, ihren Stadtteil selbst schöner zu machen. In ihrem Engagement lernen sie, dass man dabei eine ganze Menge lernen kann. Vor allem, dass man, das, was man kann, sinnvoll einsetzen kann.

Seit 2016 nahmen mehr als 80 Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen am Wahlpflichtfach „Verantwortung“ teil und nehmen diese Lernerfahrung mit dem eigenen Beitrag etwas Sinnvolles für das große Ganze bewirken zu können mit ins Leben. Wer diese Erfahrung in jungen Jahren macht, das belegen Studien, den packt es meist und sie oder er wird auch später im Leben immer wieder das eigene Umfeld mitgestalten. Das ist, was wir schaffen müssen, unseren Kindern in den Bildungseinrichtungen von der Kita, über Schule, Ausbildung und Universität diese Erfahrung zu ermöglichen.

Verantwortung für die Gemeinschaft als Schulfach mitten im Leben – dafür erhält die Neubrandenburger Regionale Schule Mitte „Fritz-Reuter“ den Hauptpreis im Landeswettbewerb „Engagement macht Schule 2018. Die Schülergruppe ist zwei Tage Gast der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin und schaut sich im Bundesrat live an wie politische Mitgestaltung funktioniert.

                                                                                                                                                          .

Gute Schule muss Schule machen - die Jury vergibt im Wettbewerb 2018 zwei 2. Preise...

PIC_20181213_E macht Schule_Rövershagen

Foto: Anti-Mobbing Training von Schülern für Schüler | Europaschule Rövershagen

2. Preis - Europaschule Rövershagen

Jeder hat schon einmal erlebt, ausgegrenzt zu werden. Es ist ungerecht, unfair und es tut weh. Wo Menschen zusammenkommen, entsteht Gruppendynamik. Die Richtung dieser Dynamik bestimmt die Gruppe. Damit es eine positive Dynamik ist, sind Werte und Regeln notwendig, die sicherstellen, dass wir fair und respektvoll miteinander umgehen. Diese Verhaltensmuster muss man lernen und vor allem, muss man sie verteidigen, wenn sie in Frage gestellt werden.

Das tun die Schüler*innen der 10. Klassen an der Europaschule Rövershagen. Als ihre kleinen Geschwister in den benachbarten Grundschulen Mobbing-Erfahrungen machen, werden sie aktiv. Im Wahlpflichtkurs entwickeln sie Projektstunden zum fairen Umgang miteinander und gehen damit an die benachbarten Grundschulen. In den 3. und 4. Klassen spielen sie typische Situationen mit den Grundschülern durch, machen Teamaktivitäten und zeigen ihnen so, was es heißt, ausgegrenzt zu werden und wie man sich wehren und gegenseitig helfen kann.

Wenn Schüler*innen selbst aktiv werden, untereinander Regeln für ein faires Miteinander setzen und aufpassen, dass sie eingehalten werden, haben sie eine Grundkompetenz für ein konstruktives Miteinander erworben. Das ist die Voraussetzung für eine demokratische Gesellschaft, in der sich alle mit ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten einbringen können. Die Europaschule Rövershagen ermöglicht ihren Schüler*innen mit diesem Wahlpflichtkurs ihr Wissen in echten Situationen anzuwenden und damit etwas ganz Wesentliches zu lernen: „Ich kann Verantwortung übernehmen und etwas damit bewirken.“ Dafür erhält sie den mit 750 Euro dotierten 2. Preis im Wettbewerb „Engagement macht Schule“ 2018.

                                                                                                                                                          .

Stempelkunst

Foto: gemeinsame Freizeitgestaltung Jung und Alt

2. Preis - Prof. Franz Bunke Schule Schwaan

Wenn sich Schüler und Senioren zusammentun, kann eigentlich nur Gutes dabei rauskommen. Die eine Seite bringt Leben in den Alltag derer, die sich daraus stückweise zurückziehen. Die andere Seite gibt Fähigkeiten und Erfahrungen, die sie im Laufe des Lebens gesammelt haben, weiter an die junge Generation.

Auf dem Gelände der Professor Franz Bunke Schule in Schwaan entsteht ein Mehrgenerationenhaus. Das war der Anlass für die Schüler*innen der 7. Klasse Kontakt mit ihren zukünftigen „Mitbewohnern“ aufzunehmen und schon mal Beziehungen zueinander über gemeinsame Aktivitäten aufzubauen. Man unternimmt gemeinsam Ausflüge, kocht Holundersirup zum Verkauf auf dem Brückenfest, näht Tischdecken und erlernt die indische Stempelkunst. Jeder lernt von jedem und gemeinsam stellt man Veranstaltungen auf die Beine, auch über den Schulhof hinaus. Die Schüler*innen gehören durch ihre Aktionen inzwischen zum Stammteam des Aktionsbündnisses „Jugend für Schwaan“, das kulturelle und sportliche Veranstaltungen im Stadtleben organisiert.

Sie erleben durch die Einbeziehung in die Planung, Durchführung und Auswertung von generationenübergreifenden Aktionen, wie Demokratie funktioniert. Sie erfahren gegenseitigen Respekt der erbrachten Leistungen und nehmen ganz selbstverständlich ihren Platz in der Gemeinschaft ein. Für die Unterstützung und den Rahmen, den die Professor Franz Bunke Schule Schwaan für dieses Engagement ihrer Schüler*innen schafft, erhält sie den mit 750 Euro dotierten 2. Preis im Wettbewerb „Engagement macht Schule“ 2018.

                                                                                                                                                          .

PIC_20181213_Engagement macht Schule_Gymnasium Demmin

Foto: die AG "ANTI-Exe" mit ihrem Projektprogramm "VielfältICH" in Aktion

3. Preis - Goethe-Gymnasium Demmin

Das Goethe-Gymnasium in Demmin gehört dem Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an. Ein Selbstverständnis, das mit Leben gefüllt werden muss, damit es keine leere Phrase bleibt - immer wieder auf’s Neue über Schüler- und Lehrergenerationen hinweg. Eine der Möglichkeiten Courage zu entwickeln und zu zeigen ist, das Projektprogramm „VielfältICH“, das SchülerInnen der 8. bis 11. Klassen entwickelt haben und mit Inhalten füllen. Zwei bis sechs Stunden pro Woche setzen sie sich nach dem Unterricht in der AG „Anti-EXE“ mit Themen auseinander, die sie bewegen, wie Fluchterfahrungen, Rechtsextremismus, sexuelle Orientierungen, Ausgrenzungserfahrungen, Menschenrechte. Mit dem inner- und außerschulischen Partnern bereiten sie diese Themen dann so auf, dass auch andere Schüler einen Zugang dazu finden und sich damit auseinandersetzen können. Es diskutiert sich einfach besser anhand eines Theaterstücks, eines Films oder in einer Podiumsdiskussion mit diversen Meinungsträgern. Sie schaffen damit Räume, in denen sie und ihre Mitschüler Meinungen artikulieren, hören, abwägen, aushalten lernen können. Das ist das Wesen von Demokratie, so lernt man sie.

Für die Schaffung dieses Freiraums, in dem sich Schüler*innen selbstbestimmt und aktiv zu mündigen und engagierten Bürgern entwickeln können, erhält das Goethe-Gymnasium Demmin den mit 500 Euro dotierten 3. Preis im Wettbewerb „Engagement macht Schule“ 2018.

                                                                                                                                                          .

Thumbnail_LdE Film

Foto: Drittklässler machen Vorschule mit Kita-Kindern

Sonderpreis - Grundschule Röbel

Kinder lernen von Kindern. Im spielerischen Umgang miteinander bringen sie das, was sie können, anderen Kindern bei. Das ist ein ganz natürlicher Prozess im Heranwachsen. Warum also sollte man diese Kompetenz nicht auch in Bildungseinrichtungen nutzen? Die Grundschule Röbel hat erkannt, was für ein Schatz darin steckt. Einmal in der Woche gehen die Schüler der 3. Klasse in die Kitas der Stadt und lesen den Kita-Kindern Schulgeschichten vor oder lösen mit ihnen Aufgaben an den Lernstationen, die sie selbst dafür im Unterricht erstellt haben. Die Kleinen lernen von den Großen und können es kaum erwarten zur Schule zu kommen. Die Großen haben plötzlich eine ganz andere Rolle, sie werden vom Schüler zum Lehrer und müssen sich Gedanken machen, wie sie das, was sie gelernt haben, spannend weitergeben. Wenn die Kita-Kinder dann zur Schule kommen, kennen sie ihre Lernpaten schon. Auf diese Weise lernen alle voneinander. Wenn das nicht motiviert, Neues zu lernen …

Für die systematische Umsetzung dieses Miteinander- und Füreinander Lernens im Schulunterricht erhält die Grundschule Röbel den Sonderpreis im Wettbewerb „Engagement macht Schule“ 2018. 250 € gehen für Material- und Sachkosten auf das Projektkonto der Schüler*innen.

                                                                                                                                                          .

26.09.2018
PIC_20180917_Titel E macht Schule

Ausschreibung | Wettbewerb "Engagement macht Schule"

Lernen für’s Leben. Lernen durch Engagement. In der Schule. Schule kann entscheidend dazu beitragen, dass sich junge Menschen für die Gesellschaft engagieren und damit ihren Lebensort mitgestalten. Der Wettbewerb „Engagement macht Schule“ prämiert – unter Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig – schulische Projekte, in denen Schüler*innen sich mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld auseinandersetzen und praktisch erfahren, was engagierter Einsatz bewirken kann.


Preise

Mitmachen lohnt sich! Den Gewinnern winken:

  • Hauptpreis | Eine Erfahrungsreise in die Zentrale demokratischer Mitgestaltung: 2-Tage Berlin für die ganze Klasse/die Gruppe. Auf dem Programm stehen u.a. ein Besuch im Bundesrat und die Auszeichnung in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern
  • 1 Preis: 1000 €, 2. Preis: 750 € und 3. Preis 500 € als Unterstützung für die Fortführung des jeweiligen Engagements


Wer kann teilnehmen?

  • Für den Hauptpreis: Schülergruppen ab 9. Klasse aller Schulformen, einschließlich Berufsschul
  • Für den 1., 2. und 3. Preis: Schülergruppen aller Altersstufen und Schulformen


Wie funktioniert die Bewerbung?

Eine Schulklasse engagiert sich für ihre Mitmenschen, gestaltet ihre Umgebung oder kümmert sich um bessere Umweltbedingungen, oder, oder, oder ...? Dann bewerben Sie sich als zuständige Lehrkraft stellvertretend für diese Klasse und für Ihre Schule: Beschreiben Sie uns dieses Engagement in unserem einfachen Online-Fragebogen


Wir wollen dazu von Ihnen erfahren:

  • wie Schüler*innen ihr schulisches/außerschulisches Umfeld mitgestalten
  • inwiefern sich die Schüler*innen ihr Engagement selbst ausgesucht und am tatsächlichen Bedarf in ihrem gesellschaftlichen oder schulischen Umfeld orientiert haben
  • wie die Schulleitung das Engagement ihrer Schüler*innen und Lehrkräfte unterstützt, z. B. durch entsprechend förderliche schulische Rahmenbedingungen


Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2018

Eine Initiative der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin und der Ehrenamtsstiftung MV mit freundlicher Unterstützung von ONTRAS Stadtbekannt

Logolette_E macht Schule_20180917

                                                                                                                                                          .

08.12.2017
PIC_20171208_Engagement macht Schule_Stefan Gloede

Foto: Stefan Gloede

Engagement macht Schule - Preisträger 2017

Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Güstrow und der Kooperativen Gesamtschule Sternberg sind heute in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Die Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, und die 1. Vorsitzende der Ehrenamtsstiftung MV Hannelore Kohl überreichten den Schülerinnen und Schülern feierlich die Urkunden.

Die Auszeichnung „Engagement macht Schule“ wurde auf Vorschlag der Ehrenamtsstiftung MV und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Als Anerkennung ihres Engagements wurde für die Schülerinnen und Schüler eine gemeinsame Reise nach Berlin organisiert. Neben dem Empfang und der Urkundenübergabe in der Landesvertretung nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem zweitägigen Informationsprogramm im politischen Berlin teil, das sie auch in Bundestag und Bundesrat führte.

Die Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Güstrow präsentierten ihre „Glückskissen“, die sie schon seit vier Jahren für Patientinnen und Patienten der Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Rostock nähen. Hierzu informierten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst über die Voraussetzungen für die Verwendung von Kissen im Krankenhausumfeld. In den Nachmittagskursstunden wird seitdem von der Planung über das Design bis zur Fertigung und Übergabe der bunten Kissen alles in Eigenregie organisiert, um den Patientinnen und Patienten etwas Farbe in den Klinikalltag zu bringen.

Als „Paradiesmacher“ kamen die Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule Sternberg nach Berlin. Unter diesem Motto werden die Außenanlagen des Schulgeländes auf Basis demokratischer Entscheidungsfindung in eine kleine Parkfläche umgestaltet. Bereits vier Generationen von Schülerinnen und Schülern bewegen Erdmassen, reißen Bäume aus und rütteln Beläge ab. Sie betonieren Pflasterzeilen, pflanzen Stauden und informieren sich selbstständig über Baunormen und Sicherheitsbestimmungen.

Die Bevollmächtigte des Landes Bettina Martin würdigte mit der Einladung in die Bundeshauptstadt das ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler, die ihre Projekte im Rahmen des Empfangs in der Landesvertretung präsentierten: „Ich bin sehr beeindruckt von dem tollen Engagement der Jugendlichen. Ob Glückskissen für schwerkranke Menschen oder die Verschönerung der Schule, die die Schülerinnen und Schüler selbst in die eigene Hand genommen haben – die Projekte zeigen, dass jede und jeder sich mit seinen ganz persönlichen Talenten positiv in unsere Gesellschaft einbringen kann. Es ist gut und wichtig, dass das Engagement für die Gesellschaft in der Schule gefördert wird. Denn die Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler in ihren Projekten sammeln können, sind prägend und ermutigen sie, auch später über den Tellerrand hinweg zu schauen und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserer Einladung nach Berlin den tollen Einsatz und die guten Ideen der Schülerinnen und Schüler wertschätzen können.“

Die Vorsitzende der Ehrenamtsstiftung MV Hannelore Kohl ergänzte: „Schule kann entscheidend dazu beitragen, dass junge Menschen sich dafür entscheiden, ihren Lebensort mitzugestalten. Wenn Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen von Unterrichtsprojekten im Seniorenheim, im Imker- oder Heimatverein engagieren, bereichert das nicht nur den Lehrstoff durch praktische Anschauung, sondern vermittelt ihnen gleichzeitig Kompetenzen, die für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft so wichtig sind. Die Ehrenamtsstiftung MV unterstützt Lernen durch Engagement an Schulen in vielfältiger Form und freut sich, dass das Engagement von jungen Menschen heute in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern auf diese besondere Weise ausgezeichnet wird.“

 

mehr zu Schulprojekten - Lernen durch Engagement

                                                                                                                                                          .

20.09.2017
2015.0022.0001_B03

Ausschreibung Wettbewerb "Engagement macht Schule"

Die Ehrenamtsstiftung MV sucht im Rahmen eines Schüler-Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Birgit Hesse "Engagement, das Schule macht". Teilnehmen können Schulklassen und Auszubildendengruppen, die mit engagierten Aktionen oder Projektwochen ihren Lebensort in und außerhalb der Schule  mitgestalten. Als Preis winkt ein Ausflug nach Berlin mit der ganzen Klasse. Auf dem Programm stehen dort u.a. ein Besuch im Bundesrat und die Preisübergabe in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. Bewerben kann man sich über einen Online-Fragebogen unter www.ehrenamtsstiftung-mv.de. Einsendeschluss ist der 16. Oktober 2017.

Schule ist nicht nur Lernort, sondern Lebensort. Schüler, Lehrer, Eltern verbringen hier viel Lebenszeit. Grund Genug sich dafür einzusetzen, dass es sich hier gut und gern lernt und lebt. Ein Lesezimmer, in dem große Schüler den kleinen vorlesen, eine gemeinsame Baumpflanzaktion auf dem Schulhof nach Recherche geeigneter Baumarten, Spielenachmittage oder Spaziergänge mit Senioren im nahegelegenen Pflegeheim, die Projektwoche zum Umgang mit Alltagsrassismus – engagiertes Lernen muss sich nicht auf das Schulgelände beschränken. Auch andere Orte bieten Anreize und Inhalte zum Lernen durch praktische Erfahrung und eigenen Einsatz.