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Publikumspreis 2021

Freie Schule Güstrow e.V.

Stolpersteine Nov 19 (9)

Bild: Freie Schule Güstrow e.V. / Peggy Tetzlaff

Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Güstrow engagieren sich seit vielen Jahren gemeinsam an dem Projekt „Gedenken, Erinnern, Aufarbeiten - Jüdische Geschichte in Güstrow“.

Hierbei geht es darum, das Gedenken an die ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger wachzuhalten, ihnen einen Namen zu geben und immer wieder an die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu erinnern, damit so etwas nie wieder passiert.

Dafür gibt es neben vielen inner- und außerschulischen Projekten wie z.B. Aktionen gegen Antisemitismus und Rassismus, Begleitung von Gedenkfeiern auch immer feste Termine zum Putzen der Güstrower Stolpersteine, einmal im Mai zum Jahrestag des Ende des 2. Weltkrieges und einmal kurz vor dem 09.11., dem Tag der Reichspogromnacht, in der zahlreiche Synagogen und jüdische Friedhöfe zerstört und die Judenverfolgung einen traurigen Höhepunkt erreichte.

In unseren Köpfen schlummert noch so einiges wie z.B. die Erstellung einer Stolpersteinbroschüre und eines Putzvideos. Es ist wichtig, sich mit der deutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen, um dem ansteigenden Antisemitismus entgegenzutreten - nicht zuletzt, weil Güstrow im Dezember 2020 in Fokus der Öffentlichkeit geriet, als vier Stolpersteine gestohlen wurden. Denn wie hat Richard von Weizsäcker gesagt: „Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird.

 

 

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